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Tulln Nussallee
Feuerwehrschule in Tulln
In Tulln wird am 23. Jänner 1950 der provisorische Schulbetrieb aufgenommen. Die Lehrgangsteilnehmer werden in einem Gasthaus verpflegt.

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Lehrsaal 1951

Am 2. März 1951 übernimmt Dipl. Ing. Karl Lurf die Schulleitung (er war bisher Offizier der Berufsfeuerwehr Wien, hat Erfahrungen in Deutschland gesammelt und war von 1942 bis 1945 Kommandant der Feuerschutzpolizei Potsdam). Lurf erarbeitet neue Ausbildungsrichtlinien und ist wesentlich an der Planung eines neuen Schulgebäudes westlich der Pionierkaserne beteiligt.

Das Lehrgangsangebot war bisher auf Maschinisten- und Chargenlehrgänge I und II beschränkt, im Mai 1951 findet erstmals ein Feuerbeschaulehrgang, im Juni ein Schiedsrichterlehrgang (später Bewerterlehrgang) und im Oktober zwei Fachtagungen für Betriebsfeuerwehrkommandanten statt. Ein eigener Küchenbetrieb wird eingerichtet.

Am 21. Juni 1953 erfolgt die Grundsteinlegung für die „neue“ Schule und nach Fertigstellung des Betten und Verbindungstraktes wird sie am 6. November 1954 als Anstalt des Landes NÖ eröffnet.Nach Unstimmigkeiten zwischen dem NÖ LFV und der Abteilung VI/9 im Amt der NÖ Landesregierung bestimmt diese am 10. März 1954 im Statut für die NÖ LFS: „Die niederösterreichische Landes-Feuerwehrschule ist eine fachliche Unterrichtsanstalt des Landes und dient vor allem dem Landesfeuerwehrverband zur Ausbildung der Angehörigen der freiwilligen Feuerwehren und der freiwilligen Betriebsfeuerwehren in allen Zweigen des Feuerwehrdienstes und der Brandverhütung.“

Seither untersteht die NÖ LFWS dem LFV in fachlicher Hinsicht (von 1933 bis 1939 und 1947 bis 1954 war sie eine Einrichtung des LFV).

Schulpersonal wird mit 1. Mai 1955 in den Landesdienst übernommen und 1957 erfolgt die feierliche Eröffnung der NÖ Landes-Feuerwehrschule.

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Dienstzimmer 1960

Es folgend 1960 die Inbetriebnahme des Brandhauses, 1965 der1.000ste Lehrgang (FuB-Kdt-Lehrgang), 1966 der erste Auslandseinsatz der NÖ Landes- Feuerwehrschule – Hochwasserkatastrophe Region Treviso, Italien. 1968 erhält die NÖ Landes- Feuerwehrschule eigenen Dienstzweig mittlerer technischer Feuerwehrdienst (d, D) und technischen Feuerwehrfachdienst (c, C) und 1970 erfolgt die Einführung der schriftlichen Prüfung bei den Lehrgängen. 1982 wird die Übungshalle in ein Atemschutzzentrum umgebaut und der Ankauf eines Übungsgeländes (Furth- Sägewerk) getätigt sowie der Bau eines Feuerwehrmuseums in Angriff genommen.

1974 wird der erste Lehrgang außerhalb der NÖ Landes- Feuerwehrschule (Grundlehrgang in Leopoldsdorf, Marchfeld) durchgeführt und der erste Zivildienstleistende tritt 1975 seinen Dienst an. Es folgend 1977 der 100.000ste Lehrgangsteilnehmer, 1979 die feierliche Eröffnung des NÖ Feuerwehrmuseums und 1981 die Abkoppelung der Nachrichtenzentrale vom Ausbildungsbetrieb.

1983 wird das 50- Jahr Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür begangen und 1987 der 5.000ste Lehrgang durchgeführt. Ebenfalls in diesem Jahr wird der Schulumbau begonnen. Der Ausweichbetrieb wird im Kolpinghaus in St. Pölten durchgeführt.


Personal 1984

Der Zubau wird schließlich 1988 eröffnet. Der 200.000ster Lehrgangsteilnehmer absolviert seinen Lehrgang 1991, kurz bevor 1993 das Schulgelände und Übungsgelände zusammengelegt werden.

1995 besucht Elisabeth Brunner von der Feuerwehr Königstetten als erste Feuerwehrfrau einen Lehrgang in Tulln.


Erste Frau besucht die NÖ Landes-Feuerwehrschule



Personal 1996

1997 werden Abendveranstaltungen (Seminare) eingeführt. Mit den Brandschutzmodulen fällt 1999 der Start für das Modulsystem. Ebenso findet der 10.000ste Lehrgang statt und der 250.000ste Lehrgangsteilnehmer kann begrüßt werden.


Personal 1999


2000 erfolgt im Auftrag der EU eine Brandschutzausbildung von ehemaligen Angehörigen der Kosovarischen Freiheitsarmee zu Feuerwehr- und Katastrophenschutzmitgliedern. 2001 wird mit der Menüauswahl für das Mittagessen begonnen und die Landesregierung beschließt den Standort für die neue NÖ Landes- Feuerwehrschule in Tulln. Die Nächtigungspflicht für die Modulteilnehmer wird 2002 aufgehoben und die letzte heiße Ausbildung im Brandhaus wird durchgeführt. Danach wird der neue Brandsimulationscontainer in Betrieb genommen. Alle Lehrgänge werden schließlich 2004 auf das Modulsystem umgestellt. Und im Jahr 2005 erfolgt der Spatenstich für die neue NÖ Landes- Feuerwehrschule, sowie die Feier anlässlich 55 Jahre Standort Tulln.
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