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Aktuell
Aus dem Geschichtsbuch!
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Vor 60 Jahren bekam Niederösterreich eine neue Landes - Feuerwehrschule! Es waren unzählige Sitzungen im Landesfeuerwehr-Ausschuss erforderlich und zähe Verhandlungen mit dem Land zuführen, um in den damals noch von fremden Mächten besetzen Land dieses wegweisende Projekt in Angriff nehmen zu können.

Nach sorgfältiger Planung und mehrjähriger Bauzeit konnte die damals modernste Feuerwehrschule Mitteleuropa feierlich seiner Bestimmung übergeben werden. Die Baukosten von 15 Mio. Schilling wurden von der Landesregierung und dem Landesfeuerwehrverband getragen.

Die Grundsteinlegung zu diesem Bau fand bereits am 21. Juni 1953 noch unter sowjetischer Beobachtung beim 38. außerordentlichen Landesfeuerwehrtag verbunden mit den 3. NÖ Landesfeuerwehr-wettkämpfen statt.


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Die Eröffnungsfeierlichkeiten begannen am 20. Okt. 1957 um 10.00 Uhr vor dem vierstöckigen Kommandogebäude. Stadtpfarrer Geist. Rat Leopold Hamerling zelebrierte eine Feldmesse an der zahlreiche Ehrengäste, angeführt vom Landeshauptmann ÖkR Johann Steinböck teilnahmen. Die Bezirksverbands-Musikkapelle und ein großer Ehrenzug umrahmten die Feier in einer sehr würdevollen Weise. Feuerwehrfunktionäre aus allen Teilen Niederösterreichs, die sich bereits am Vortag zu einem Informationskurs in der Schule einfanden und viel Feuerwehrprominenz aus den Bundesländern nahmen ebenfalls an der Feier teil. Anschließend begrüßte der Landesfeuerwehrkommandant Karl Drexler die Festgäste, würdigte und bedankte sich bei allen, die zu diesem gelungenen Werk beigetragen hatten. Er gab in seiner Rede besonders seine Freude über den architektonisch schönen Neubau Ausdruck, in dem jetzt moderne Ausbildung in allen Teilbereiche der Brandbekämpfung und –Verhütung gelehrt werden kann.


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Landeshauptmann ÖkR Johann Steinböck und Landesrat Johann Waltner hoben in ihren Reden die Wichtigkeit dieser Ausbildungsstätte für das Land Niederösterreich hervor und betonen besonders die ehrenamtliche, freiwillige Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe der Feuerwehrkameraden.


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Anschließend führte der Landesfeuerwehrkommandant die Ehrengäste in die Ehrenhalle im KDO-Gebäude, um an die im Dienst tödlich verunglückten Feuerwehrmännern kameradschaftlich zu gedenken. Zu den Klängen des „Guten Kameraden“ wurde vor dem Ehrenmal ein Kranz niedergelegt.


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Die eindrucksvolle Feier schloss mit einer Besichtigung der Räumlichkeiten dieser hochmodernen Bildungsstätte für niederösterreichischen Feuerwehrkameraden.
Die Zweckmäßigkeit der Anlage, deren neuzeitliche und doch einfache Ausstattung fand überall vollste Anerkennung, Lob und Bewunderung.


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Den ganzen Tag standen die Türen für Besucher und Schaulustige offen, besonders Feuerwehrmitglieder, die oft mit gesamter Familie angereist waren, nutzten die Gelegenheit ihre neue „Schule“, in der sie künftig ihre Ausbildung absolvieren werden, zu besichtigen.


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In der 49 jährigen Geschichte (NÖ LFWS Nußallee) haben mehr als 250.000 Feuerwehrmitglieder aus NÖ diversen Lehr- und Ausbildungsveranstaltungen besucht. Auch Kameraden aus den Bundesländern und Nachbarstaaten, sowie Sicherheits-, Hilfsorganisationen, Bundesheer nahmen ebenfalls an verschiedenen Kursen und Seminaren teil.
Über 30 internationale Delegationen (vom Kommandeur bis Minister) zeigten sich an unserer „Schule“ und Ausbildung interessiert.



2017-10_Geschichte_Luftbild.jpg NÖ LFWS um 2000



Text: EABI Werner Mika
Foto: NÖ LFWS
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